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Das BZE fragt nach

In der Rubrik: Das BZE fragt nach finden Sie zukünftig ein Interview mit spannenden Menschen.

In der heutigen Ausgabe gewähren uns Frau Lotz, Abteilungsleiterin Aus- und Fortbildung und Frau Schmidt, stellv. Abteilungsleitung Aus- und Fortbildung bei KiK Textilien und Non-Food GmbH, einen Einblick in Ihre Arbeit.

Welche Aufgaben haben Sie bei KiK?

Lotz: Als Team sind wir zuständig für die Betreuung von insgesamt rund 1.700 Azubis. Unser Job ist sehr abwechslungsreich und umfasst eine große Bandbreite an Aufgabenfeldern. Vom Ausbildungsmarketing, über das Bewerbermanagement bis hin zur Zeugniserstellung nach erfolgreich absolvierter Ausbildung. 

Schmidt: Die Personalverantwortung für die Mitarbeiter in unseren Filialen liegt bei den Bezirksleitern und wir unterstützen sie in allen Angelegenheiten und übernehmen die Kommunikation mit den externen Stellen, wie der Berufsschule oder dem BZE. 

Wie sind Sie zu KiK gekommen?

Schmidt:  Ich bin damals auch mit einer Ausbildung als Handelsassistentin in einer Filiale in Dortmund gestartet und der Liebe wegen nach Dortmund gezogen, gebürtig komme ich aus Neubrandenburg. Erstmal habe ich in verschiedenen Filialen gearbeitet und seit 2002 verstärke ich das A&F Team in der Zentrale. 

Lotz:  Nach dem Abitur habe ich ein duales Studium bei KiK absolviert. Innerhalb dessen habe ich in verschiedenen Abteilungen gearbeitet, die Abteilung Aus- und Fortbildung hat mir besonders gut gefallen. Ich durfte in der Abteilung zunächst viele Erfahrungen sammeln und 2011 die Leitung der Abteilung übernehmen.

Worauf legen Sie bei der Auswahl neuer Mitarbeiter (Auszubildender) besonderen Wert?

Schmidt: Natürlich sollte der Bewerber Spaß an Mode und Textilien haben. Wer sich vorher gut informiert hat, wirkt sicherer und hat es dann auch leichter, uns zu überzeugen.  

Lotz: Wir betrachten uns als Chancengeber. Das heißt die schulischen Leistungen stehen nicht einzig und allein im Vordergrund. Der Mensch muss zu uns passen und ein Fable für den Handel haben - das muss im Gespräch rüberkommen.

Welche Ausbildungsberufe bietet KiK an?

Lotz: KiK bietet eine Vielzahl an Berufen an. Ein Großteil unserer Azubis, knapp 1.600, absolviert eine Ausbildung im Vertrieb, beispielsweise als Kaufmann oder -frau im Einzelhandel oder als Fachwirt für Vertrieb im Einzelhandel

Schmidt: Knapp 100 Azubis arbeiten aber auch in der Europazentrale in Bönen, zum Beispiel in einer kaufmännischen Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel oder als Kaufmann für Büromanagement. Außerdem haben wir bei KiK u.a. Auszubildende zum Kaufmann für Marketingkommunikation, Immobilienkaufmann oder Fachinformatiker beschäftigt.  Wir bieten alternativ auch duale Studiengänge zum Bachelor of Arts an. 

Welche Gründe sprechen dafür, einen starken Fokus auf das Abiturienten-Modell zu legen?

Lotz: Wir haben in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit der Ausbildung im BZE gemacht. Die vermittelten Inhalte qualifizieren unsere Mitarbeiter sehr gut für die Positionen, die sie später übernehmen sollen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass wir Dank der fundierten und hochwertigen Ausbildung in den letzten Jahren viele Führungspositionen mit ehemaligen Absolventen des Abiturienten-Modells besetzten konnten. 

Wie beschreiben Sie die Zusammenarbeit mit dem BZE an dieser Stelle?

Schmidt: Wir schätzen die Zusammenarbeit mit dem BZE besonders, weil diese sehr unkompliziert ist. Rückmeldungen bekommt man schnell und verbindlich und es gibt viel Raum für individuelle Lösungen.

Wie gestaltet sich ein durchschnittlicher Arbeitstag eines angehenden Handelsfachwirts?

Schmidt: Die Azubis werden langsam an den Filialalltag herangeführt und lernen nach und nach alle Bereiche kennen. Dazu gehört das Warenmanagement, der Umgang mit unseren Kunden und der Kasse.

Lotz: Bei besonders guter Leistung in der Ausbildung gibt es auch die Möglichkeit, dass Azubis bereits in der Fortbildung kommissarisch die Leitung einer Filiale übertragen wird. Dazu gehören verantwortungsvolle Aufgaben, wie die Personalplanung und die administrativen Aufgaben in der Filiale. 

Welche Karriere-Chancen bietet KiK seinen Auszubildenden?

Schmidt: Grundsätzlich hat jeder Auszubildende alle Möglichkeiten. Aber natürlich kommt es immer auf das Engagement des Einzelnen an. In der Regel wird man nach der Aus- und Fortbildung als Teamleitung oder als Teamleiter-Vertretung eingesetzt.  Mit guten Leistungen, überdurchschnittlichem Einsatz und ein bisschen Glück, können unsere Azubis einige Zeit nach der Ausbildung eine Führungsposition übernehmen. Ich kenne zahlreiche Führungskräfte, wie Bezirksleiter und auch sogar ein paar Verkaufsleiter, die ebenfalls mit einer Aus- und Fortbildung bei KiK gestartet sind. 

Was wünschen Sie sich von zukünftigen Bewerbern?

Lotz: Wir würden uns wünschen, dass wir weiterhin Auszubildende finden, die sich mit KiK identifizieren. Außerdem sollten sie auch bereit sein, neue Dinge zu lernen und den Willen haben etwas zu erreichen. Und klar ist, wer sich hohe Ziele steckt, muss auch etwas dafür tun, um sie zu erreichen. 

Vielen Dank für das Interview!

Über KiK:

Mit der Eröffnung der ersten KiK-Filiale in Düsseldorf Gerresheim 1994, legte Stefan Heinig den Grundstein für eine der erfolgreichsten Unternehmensgeschichten des deutschen Einzelhandels. Der Erfolg der KiK Textilien und Non-Food GmbH beruht auf der Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells: dem Textildiscount. 

Das Angebot von qualitativ guten und dabei preisgünstigen Textilien bildet unser Kerngeschäft und macht einen Anteil von ca. 70 Prozent des Gesamtsortimentes aus. Ergänzt wird das Textilsortiment durch Non-Food-Artikel, wie z.B. Geschenkartikel, Heimtextilien, Accessoires sowie Spiel- und Schreibwaren.

Wir selbst verstehen uns als textiler Grundversorger, da der überwiegende Teil des Sortimentes aus Basic- Artikeln besteht, die die Grundausstattung eines jeden Kleiderschrankes bilden. 

Gefestigt wird der Begriff des Grundversorgers durch die einfache und schnelle Erreichbarkeit sowie die Nähe der Filialen: Gegenwärtig rangiert der Textildiscounter unter den Top Ten der größten Anbieter im deutschen Einzelhandel und betreibt mehr als 3.400 Filialen in Europa  – 2.600 davon allein in Deutschland. 

Knapp 25.000 Mitarbeiter tragen zu dem jährlichen Filialwachstum von ca. 200 Ladenlokalen und dem wirtschaftlichen Erfolg von KiK bei. Das langfristige Ziel ist es, 4.000 Filialen in Europa zu betreiben. Die günstigen Preise richten sich dabei vor allem an Familien mit Kindern, junge Mütter, Sparfüchse und auch Smartshopper: Jeder Kunde kann sich von der Socke bis zur Mütze für unter 30,- Euro komplett einkleiden.