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BZE im Gespräch

Wir fragen - Dänisches Bettenlager antwortet

Springe, 21.03.2017

Herr Niedan, was sind Ihre Aufgaben bei DÄNISCHES BETTENLAGER?

Niedan: Zusammen mit meinem Team aus sechs regional agierenden Ausbildungskoordinatoren begleite ich die Auszubildenden, die ihre Ausbildung zum Verkäufer/in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel und im Abiturientenmodell die Aus- und Fortbildung zum Handelsfachwirt/in absolvieren, auf ihrem Weg zur Nachwuchskraft. Dabei optimieren wir stetig das vorhandene Ausbildungskonzept beispielsweise durch neue Tools, Trainings, Workshops und Lernunterlagen. Zudem sind wir regelmäßig in unseren Filialen im gesamten Bundesgebiet vor Ort und unterstützen die Ausbilder. Durch den ständigen Austausch mit unseren Vertriebsführungskräften, die die fachliche Ausbildung vor Ort übernehmen, stellen wir eine hochwertige Ausbildungsqualität für jeden einzelnen Auszubildenden sicher.

Wie sind Sie auf DÄNISCHES BETTENLAGER aufmerksam geworden?

Niedan: Nach Abitur und Bundeswehr suchte ich eine Alternative zum Studium – eine, die oberhalb einer Berufsausbildung angesiedelt ist und für eine spätere Tätigkeit im Handel qualifiziert; gleichzeitig allerdings ein geleitetes Konzept für den Teilnehmer verfolgt. Zudem mag ich es, wenn jeder Arbeitstag neue Herausforderungen bereithält und es gute Zukunftsperspektiven gibt. Genau das fand ich vor nunmehr 12 Jahren bei DÄNISCHES BETTENLAGER. Ein erfolgreiches Unternehmen auf Expansionskurs, das für engagierte Mitarbeiter Aufstiegsmöglichkeiten bereithält.

Frau Rühmann, Sie arbeiten in der Abteilung „Talentmanagement“ bei DBL. Worauf legen Sie bei der Auswahl neuer Auszubildender besonderen Wert?

Rühmann: Alle neuen Mitarbeiter müssen vom Wesen zu unserer skandinavischen Firmenkultur passen. Wir haben das „Du“ über alle Bereiche in unserem Unternehmen als einheitliche Ansprache für alle. Außerdem leben wir in allen Abteilungen die „Hands-on Mentalität“ – Anpacken und Mitmachen ist bei uns die Devise! Bei Auszubildenden sind sicherlich die Noten in Mathe und Deutsch nicht ganz unwesentlich, jedoch nicht maßgebend. Nach wie vor legen wir Wert auf eine ansprechende Bewerbungsunterlage. Um es den Kandidaten so leicht wie möglich zu machen, haben wir speziell hierfür Vorlagen (CV etc.) zum Download auf unserer Karriereseite hinterlegt. Wir suchen immer neue, teamfähige Kollegen, um auch frischen Wind von außen zu bekommen.

Welche Gründe sprechen dafür, einen starken Fokus auf das Abiturienten-Modell zu legen?

Niedan: Im Abiturientenmodell sprechen wir schulisch sehr gut vorgebildete junge Leute an. Durch die komprimierte Form der Aus- und Fortbildung kann der Absolvent in drei Jahren drei Abschlüsse erlangen. Das ist für potentielle Kandidaten sehr attraktiv. Für uns als Unternehmen bietet es zudem die Möglichkeit, unsere Stellen in mittlerer Führungsebene im Vertrieb auf Sicht mit internen Mitarbeitern zu besetzen. Aber auch „Fachkarrieren“ in Zentralbereichen sind durch die Vielseitigkeit der Lerninhalte möglich – sowohl ich als auch alle meine Teammitglieder absolvierten die kombinierte Aus- und Fortbildung im BZE Niedersachsen.

Wie beschreiben Sie die Zusammenarbeit mit dem BZE an dieser Stelle?

Niedan: Hervorragend! Wir kooperieren seit mehr als 15 Jahren mit unserem Bildungspartner – und das nicht ohne Grund! Jederzeit gibt es einen kompetenten Ansprechpartner, um Anliegen aller Art zu klären und Lösungen zu finden. Unsere angehenden Handelsfachwirte sind von der Unterrichtsgestaltung und den Lernunterlagen begeistert. Dank der praxisnahen Vermittlung der Fachthemen durch die Dozenten erzielen wir überdurchschnittliche Ergebnisse bei Abschlussprüfungen.

Wie gestaltet sich ein durchschnittlicher Arbeitstag eines angehenden Handelsfachwirts?

Niedan: Vielfältig! Neben Routineaufgaben wie Warenpräsentationen, Kassiertätigkeiten, Warenwirtschaft und Beratungsgesprächen gibt es auch immer wieder besondere Themenstellungen, in denen die angehenden Handelsfachwirte mitwirken und in Teilbereichen auch selbstständig agieren, etwa Vorbereitungen zur Inventur, Schlussverkäufe oder Saisonumstellungen.

 

Welche Karriere-Chancen bietet DÄNISCHES BETTENLAGER seinen Auszubildenden?

Niedan: Die Chancen nach erfolgreich absolviertem Handelsfachwirtprogramm sind sehr gut. Die primäre Perspektive liegt in unserer Vertriebsorganisation: Die Leitung einer Filiale zu übernehmen stellt die erste Führungsebene dar. Die Verantwortung für ein mehrköpfiges Team und den betriebswirtschaftlichen Erfolg eines Standorts sicherzustellen, ist eine vertrauensvolle und fordernde Aufgabe. Zudem rekrutieren wir unsere Führungskräfte der mittleren Ebene in erster Linie intern. Somit steht der Weg für ambitionierte Absolventen offen, nach erfolgreicher Leitung einer Filiale, die Verantwortung als Verkaufsleiter für bis zu 15 Standorte zu übernehmen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in unserer Firmenzentrale in Handewitt in einem Fachbereich zu beginnen. Hier arbeiten beispielsweise in den Bereichen Einkauf, Immobilien, Ökonomie und Administration sowie Human Resources ehemalige Teilnehmer des Abiturientenmodells.

Was wünschen Sie sich von zukünftigen Bewerbern?

Rühmann: Sie sollen Interesse für die typischen Aufgaben im Handel haben und grundsätzlich Spaß dabei, sich um Kunden und Ware zu kümmern. Wer sich bewirbt, sollte eine offene und aufgeschlossene Persönlichkeit haben sowie Freude am Kundenkontakt und Umgang mit Menschen. Wir wünschen uns daher motivierte Kollegen, die sich bewusst für die Vorteile einer kombinierten Aus- und Fortbildung als Alternative zum Studium entscheiden.

 

 

Zum Unternehmen DÄNISCHES BETTENLAGER:

DÄNISCHES BETTENLAGER ist eines der führenden Handelsunternehmen für Matratzen, Oberbetten, Kissen, Möbel, Einrichtungsgegenstände und Wohnaccessoires in Europa. Gemäß dem Unternehmensclaim „Qualität sehr preiswert“ verbindet DÄNISCHES BETTENLAGER die Vorteile eines Discounters wie Preisgünstigkeit und sofortige Warenverfügbarkeit mit denen des traditionellen Fachhandels wie Beratung, Vielfalt und Service.

DÄNISCHES BETTENLAGER ist ein 100%iges Tochterunternehmen des weltweit tätigen JYSK-Konzerns, der 1979 im dänischen Aarhus von Lars Kristinus Larsen gegründet wurde. 1984 erfolgte die Expansion nach Deutschland, 2000 der Markteintritt in Österreich.

Als DÄNISCHES BETTENLAGER ist das Unternehmen mit über 1.000 Filialen in Deutschland und Österreich präsent. Weitere rund 200 Filialen in der Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal firmieren unter der internationalen Konzernmarke JYSK. Mit über 8.500 Mitarbeitern erzielte DÄNISCHES BETTENLAGER im Geschäftsjahr 2015/2016 in diesen sieben Ländern einen Jahresumsatz von über 1,3 Milliarden Euro, davon über 1 Milliarde Euro in Deutschland. Die Firmenzentrale befindet sich in Handewitt bei Flensburg.